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2020 könnte ein Traum vieler Wakeboard-Fans in Erfüllung gehen: Wakeboarden könnte zur Olympischen Disziplin werden. Doch wie entstand Wakeboarden eigentlich? Wakeboarden könnte man ja als eine Art Wasserversion des Snowboardens beschreiben. Wakeboarding entwickelte sich allerdings eher aus Wasserski und Surfen im amerikanischen Kalifornien. Damit verwandelte Wakeboarden die Welt des klassischen Wasserski so schnell wie es das Snowboarden in den 90ern die Welt des Skifahrens in den verwandelte. Die Idee des Wakeboardens war simpel und vielversprechend:Auf einem Surfboard gezogen werden von einem Boot. Die regulären Surfbretter waren allerdings dafür zu lang, so erfand man Boards, die man „Skurfer“ nannte. Die Skurfer waren Hybride aus Wasserski und einem Surfboard. Der Skurfer war geeignet für einen guten Ride, allerdings waren die ersten Boards relativ schwer zu fahren.

Die Geburt des Wakeboardings war 1990

Die Geburt des Wakeboardfahrens, wie wir es heute kennen war im Jahr 1990. Der Eigentümer einer Wasserski-Marke, ein gewisser Herb O’Brien baute den Prototypen des heutigen Wakeboards (Hyperlite). Im Verglich zum Skurfer war das Hyperlite ein flaches, kleineres Board, das einfacher zu fahren war. Die natürliche Form der Hyperlites wurde weiterentwickelt zu einem symmetrischen twin-wip Board mit Finnen an beiden Boardenden. Die neue Generation der Wakeboards ähnelten mehr Freestyle Snowboards als Surfboards Ebenso in 1990 gründete Jimmy Redmon, ein Guru um Wakeboarding die World Wake Association (WWA) in Winter Park, Florida. Zwei Jahre später wurde Wakeboarding offiziell zum Sport erklärt, nachdem Sport-Promoter die Wakeboard-Pro-Series gründeten.
Die Wakeboard-Pro-Series wuchs von Jahr zu Jahr. Ab 1994 verbreitete sich Wakeboarden über ganz Europa. Es wurden etliche Events abgehalten, meistens gesponsert von Bootsherstellern, Wakeboard- und -Zubehör Firmen. Britische Jungs waren dann die Ersten, die Wakeboarden an das Cable brachten. Sie waren auch die ersten, die ein Regelbuch herausbrachten. Das schnelle Wachstum vom Wakeboarden wurde auch von der International Waterski Federation verfolgt und mehr und mehr Junge Wasserkifahrer schauten neugierig und mit großem Interesse auf die neue Sportart Wakeboarden. 1997wurde die European Wakeboard Association (EWA), als eine Fachschaft innerhalb der International Water Ski Federation gegründet.

Wie wurde Wakeboarden so populär?

Im Gegensatz zum Wasserski, geht Wakeboarden in die Luft! Das kurze, flexible Board erlaub dir radikale Sprünge auf unglaubliche Höhen. Seit Wakeboarden bei den amerikanischen X-Games dabei sind, ist es auch in Europa sehr bekannt. In den Median und der Sport-Industrie war Wakeboarden seit dem als Trendsport kategorisiert und große Beachtung geschenkt. Trend-Marken wie Red Bull stiegen ein und sponsorten Rider, Filme und Events. 1997 starteten Swatch und O’Neil die „Wake Attack Tour“, was den Sport zum ersten Mal in der breiten Öffentlichkeit bekannt machte. Augrund des großen Erfolges der Wake Attack Tour und des schnellen Wachstums der Wakeboard-Community, entschieden der Europäische, sowie der Deutsche Wakeboard-Verband, Contests auf nationaler und internationaler Ebene abzuhalten. Der erste Wakeboard Weltcup war 1998 in Deutschland, eine inoffizielle Wakeboard-Europameisterschaft wurde sowohl am Boot, als auch am Cable durchgeführt. Das war der Startschuss für die European Wakeboard Tour, die European Cable Wakeboard Tour und die German Wakeboard Tour. Der große Durchbruch fürs Wakeboarden kam während der Deutschen Wakeboard Tour im Jahre 1999: Über 45 TV-Sendeplätze und 110 Berichte in Printmagazinen brachten den Sport in die heimischen Wohnzimmer und richeteten damit die Augen hunderttausender Enthusiasten auf den jungen Sport. Seitdem wächst die Community stetig und vielleicht fahren die ersten Rider 2020 bei Olympia mit!

Ride on!

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