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Viele stellen sich, wie an jedem Beginn der Saison die Frage, ob sie mit dem Wakeboarden anfangen möchten. Mittlerweile gibt es ja in fast jeder Ecke Deutschlands Seen mit Wakeboard- bzw Wasserskilift, die man gut mit dem Auto erreichen kann.

Was braucht nicht man zum Wakeboard fahren?
Angst und Schamgefühl beim Wakeboarden lernen: Ich höre oft, dass es manchen Leuten peinlich ist, die ersten Male am Lift zu starten und hinzufallen, weil es bei anderen teilweise recht lustig ausschaut. Dazu ist zu sagen, jeder hat mal angefangen, auch wenn man manchmal lächeln muss, weil sich jemand partout nicht loslässt beim Fallen und ein Weile samt Wakeboard oder Wasserski übers Wasser gezogen wird, es wird niemand ausgelacht! Im Gegenteil. Die meisten Leute am Lift helfen gerne und geben Tipps, z.T. auch ungefragt. Und weil jeder mal mit dem Wakeboarden angefangen hat zu lernen, kennt jeder das Gefühl hinzufallen, einzutauchen, oder einige Meter mit den Armen voraus mit dem Cable über den See geschleift zu werden. Mutig muss man nicht sein, im Gegensatz zum Snowboard- oder Skateboardfahren ist die Gefahr beim normalen Rundenfahren mit dem Wakeboard doch recht gering. Und wenn man fällt: Beim Wakeboarden lernen ist die Hürde nur Wasser (bei hohen Geschwindigkeiten kann auch Wasser sehr schmerzhaft sein) im Gegensatz zu Asphalt oder Schnee und Eis.

Was braucht man zum Wakeboardfahren lernen?

Beim Anfangen Wakeboard zu fahren sind Erfahrungen im Snowboard- oder Skateboardfahren sicher kein Nachteil. Eine gute Körperbeherrschung und eine allgemein gute sportliche Konstitution auch nicht. Trotzdem kann Wakeboardfahren jeder lernen. Zudem sollte man eine gute Portion Durchhaltevermögen mitbringen. Es kann schon sein, dass man am ersten Tag nur übt, überhaupt vom Start wegzukommen. An Ausrüstung benötigt man (klar 🙂 ) ein Wakeboard mit Bindung, eine Schwimmweste oder Prallschutzweste, einen Neoprenanzug für die zugigen Tage, und ein Helm (nicht nur für Tricks oder Obstacles) . Schwimmweste, Board, Bindung kann man oft auch an den Liften direkt ausleihen. Allerdings fährt man dann unter Umständen jedes Mal ein anderes Board und die Bindungen sind auch nicht die Besten. Abgesehen mal von der Tatsache, dass jedes Wochenende gleich mehrere in der selben Bindung stehen. Will man sich ein Wakeboard ausleihen, so legt man schnell gleich mal 10.- am Tag hin. Eine Liftkarte kostet, je nach Wochentag und Liftkarte (Tageskarte, Rundenkarte: 10er, 20er,etc) schnell 20 – 30 Euro. Viele Seen bieten Anfängerkurse mit Leih-Ausrüstung und Liftkarte an. Ob man einen Kurs machen sollte? Das hängt von einem selber ab. Ich glaube ich spreche hier für die meisten, die haben keinen richtigen Kurs belegt. Ich würde jedem Raten, erst einmal ein paar Mal ein Wakeboard auszuleihen und wenn möglich, am Shop vor Ort mehrere Wakeboards und Wakeboard-Bindungen probe zu fahren. Nur so lernt man die unterschiedlichsten Eigenschaften von Bindung und Wakeboard zu unterscheiden und findet das Board, das zu einem passt. Und wenn man mal zusammenrechnet, was es kostet, wenn man öfter Wakeboarden geht und sich jedes Mal ein Brett leiht –dann ist auf Dauer das eigene Wakeboard nicht billiger, aber man hat was anständiges, kann sich auf ein Brett gewöhnen und darfs nach der Saison behalten 🙂
Ein Schnäppchen macht man oft am Ende der Saison oder im Winter. Im Set, also Wakeboard und Bindung zusammen spart man meist auch einiges.

So und nun rock on! Ich wünsche viel Spass beim Wakeboard fahren lernen und fahren und immer eine Handbreit Wasser unter dem Brett!

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