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Wakeboard

Ein Wakeboard ist ein Wassersportgerät in Form eines Brettes, das an die Füße geschnallt wird, um damit auf dem Wasser zu gleiten. Der Fahrer steht seitlich zur Fahrtrichtung auf dem Brett. Er wird von einem Boot oder einer Seilbahn gezogen.

Der Name Wakeboard lässt sich von der von den Motorbooten erzeugten künstlichen Welle

, der so genannten Wake herleiten, die die Wakeboarder als Absprungrampe (kicker) verwenden.

Entstanden ist das Wakeboarden in den 80er Jahren als Mischung aus Wasserski und. Wenn die Surfer während einer Flaute auf passende Wellen gewartet haben und Langeweile aufkam, haben sie sich manchmal auf dem von einem Motorboot ziehen lassen.

Der Internationale Weltverband für Wasserski und Wakeboarden (IWWF) ist bereits seit 1967 vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt. Wakeboarden ist im Weltverband eine gleichberichtigte Sportart wie Wasserski oder Racing. Das Cable Wakeboard World Council (CWWC) organisiert zusammen mit den über 90 Mitgliedsfederationen und deren Vereinen zahlreiche nationale und internationale Wettkämpfe sowie nationale Meisterschaften. Der IWWF ist unter anderem für das Regelwerk und die Schiedsrichterausbildung verantwortlich.

Inzwischen gibt es regelmäßige Wettkämpfe an Booten und Seilbahnen bis hin zu Weltmeisterschaften. Die Sportart Wakeboarden ist seit 2005 bei den World Games vertreten. Nominierungen für die Worldgames erfolgen durch die dem IWWF zugehörigen Nationalen Verbände.

Ein Motorboot/Jetski zieht einen Wakeboarder normalerweise mit 35 bis 39 km/h, die Seilbahnen mit 30 bis 32 km/h. An Wasserskiliften, die auch „Cables/Cableways“ genannt werden, ist Wakeboarden ohne Boot möglich. Der Boarder erreicht die Höhe für seine Sprünge durch gezielten Druckaufbau und den Zug der Anlage nach oben, der ihn in die Luft katapultiert und ihm Zeit für Drehungen (Rolls) und Grabs gibt. Diesen Druckaufbau nennt man „Cut“, ein Trick mit Board über dem Kopf ist ein „Invertual“. Verschiedene Anlagen sind mit künstlichen Hindernissen (funbox, box, kicker, rail, slider = engl. für Tricks versehen.

Zu den wichtigsten Eigenschaften eines Wakeboards gehören der/die Rocker (Biegungen), die Channels (Führungskanäle), der Shape (die Form des Boards) sowie die Arten der Finnen. Wakeboards sind zwischen 111 und 144 cm lang und ca. 40 bis 50 cm breit. Eine große Auswahl an Wakeboards findest du hier.

1990 gründete Jimmy Redmon, einer der ersten Wakeboarder, die „World Wake Association“ (WWA) in Winter Park, Florida. Kurze Zeit später gab es erste Wettkampfserien an Booten.

(Quelle: Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

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