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Zu einer Wakeboard Ausrüstung gehört neben Wakeboard und bequemen Boots, die sicheren Halt in möglichst jeder Situation bieten auch eine Weste. Eine Weste schützt den Rider ebenso vor harten Aufschlägen auf die Wasseroberfläche, wie auf Obstacles wie Kicker, Rails und Tables. Eine „gängige“ Weste hat somit eher die Aufgabe, gegen Schläge zu schützen, als vorm Ertrinken zu schützen, weswegen man die gängigen Wakeboard-Westen auch „Prallschutzwesten“ oder „Competition Vests“ nennt. Ohne eine Weste darf man im Übrigen in Deutschland an keinem cable fahren, wie man auf Obstacles nicht ohne Helm darf. In den letzten Jahren bieten aber auch immer mehr Hersteller sogenannte „Life-Jackets“ zum Wakeboardfahren an, die eben den letzteren Zweck, den Schutz vorm Ertrinken, erfüllen soll.
Ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen Weste zum Wakeboarden. Da ich in den letzten Jahren durch Eigenverschulden meinen fast- Waschbrett- in einen Waschbärbauch verwandelt habe, passt meine JetPilot A10 nicht mehr. Eine neue muss also her! Was ist also wichtig bei der Wahl der richtigen Weste?

Die richtige Weste zum Wakeboarden

Das Angebot an Westen ist zur Zeit riesig, so ziemlich jeder Wakeboard-Hersteller bietet mittlerweile auch Westen an. Die Westen unterscheiden sich in Größe bzw. Schnitt und Passform, Material, der Art der Wakeboard Weste und schliesslich auch im Preis. Was darf’s denn sein? Zu erst steht man vor der Frage, ob es eine Prallschutzweste bzw. Competition Vest/Comp Vest oder CGA-Vest sein soll. Die Art der Weste hängt damit zusammen, was man von der Weste erwartet: Was sollte meine zukünftige Weste also erfüllen? Ein Kriterium für die Wahl der richtigen Weste ist neben Passform, Flexibilität und auch style, der Auftrieb. Probiert man gerne inverts, 540er oder sonstigen Irrsinn 🙂 und möchte man auf Nummer sicher gehen, dann ist eine CGA-Vest sicher die bessere Wahl.

Unterschied Prallschutzweste – Life Vest

Was ist eine Comp Vest? Competition Vests/Comp Vests bzw. Prallschutzwesten sind wie der Name schon sagt Wettkampfwesten. D.h. sie sind leichter und flexibler als CGA-Westen, allerdings ist der Auftrieb der Weste sehr gering und sie halten den Kopf des Riders nicht eigenständig über Wasser, daher sind Prallschutzwesten sind von der amerikanischen Küstenwache nicht als „life jacket“ zugelassen. [siehe rechts O’Neill Gooru Padded Impact Vest – Blue/Black

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Was ist eine CGA-Weste? Staatliche Vorschriften in den Vereinigten Staaten von Amerika bestimmmen, dass jedes Boots- bzw. Schiffspassagier eine durch die amerikanische Küstenwache geprüfte Rettungsweste (US Coast Guard (USCG) Approved Vests bzw. life jackets) besitzt. Ausserdem sehen die Bestimmungen vor, dass die Weste in einem guten Zustand und der richtigen Größe vorhanden sein muss. Life Westen bzw. CGA Westen (coast guard approved) sind gerade wichtig, wenn man nach einem Sturz nicht selber in der Lage ist, sich zu orientieren und sollen den Rider über Wasser halten. Früher gab es fast ausschliesslich Competition Vests / Comp Westen fürs Wakeboarden, dies hat sich in den letzten Jahren auf vielfachen Wunsch der rider geändert. Im Inneren der CGA-Westen befindet sich ein Zertifikat mit einem Stempel „coast guard approved“.

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Mittlerweile haben so ziemlich alle Hersteller auch CGA-Westen. Oft gibt es sogar fast die gleiche Weste mit ein wenig mehr Material für den Auftrieb und etwas weniger für die Wettkämpfe. Und gegenüber den CGA-Westen vor ein paar Jahren hat sich auch im Design viel geändert. Während die CGA-Westen früher noch aussahen wie eingefärbte Schwimmwesten, sind die heutigen Westen durchaus stylisch. eine schicke Weste ist bspw. Liquid Force Melody Comp 2015 Impact Vest

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Wie wähle ich die passende Größe aus?

Die Weste muss einfach kompromisslos passen. Deswegen sollte man hier unbedingt beim Kauf auf die richtige Größe achten. Wichtig für die Wahl der richtigen Größe ist der Brustumfang. Man mißt den Brustumfang, in dem man mit einem Maßband den Umfang des dicksten Teil der Brust abmisst. Bei allen Modellen gibt es eine Tabelle mit dem Brustumfang. Viele Online-Händler bieten ausserdem Größentabellen nach Herstellern an, nach denen man sich richten kann.

Der Einstieg

Die meisten Prallschutzwesten verfügen über ein Pullover-System, d.h. man zieht die Weste wie einen Pullover über den Kopf und fixiert die Weste am Körper mit einem Reissverschluss, der sich entweder vorn (Front zip), hinten (rear-zip), oder seitlich (Side-Zip bzw. Halfzip) befindet. Neben einem Reissverschluss gibt es oft noch Gurte bzw. Straps, mit denen man die Weste ebenfalls noch fixieren kann, damit sie während dem Fahren oder Sturz nicht verrutscht.
Wen die Gurte stören, der entscheidet sich für eine Weste ohne Gurte (strapless design).Gerade beim Wakeboardfahren benötigen die Arme viel Bewegungsfreiheit, weswegen bei der Wahl der richtigen Weste vor allem auch die Weite der Ärmel eine Rolle spielt.

Das Material

Nylon Westen sind günstiger und in der Passform etwas flexibler, während die Neopren Westen m.E. einen stabileren Eindruck machen und bequemer sind.

Und welche Weste jetzt wo kaufen?

Wakeboard-Westen werden von allen Wakeboardherstellern angeboten: Am besten mal nach Jobe, Ten80, Liquid Force, O’Neill, CWB, JetPilot oder Slingshot Ausschau halten. Amazon hält z.B. grosses Angebot an Wakeboard-Westen bereit. Ich habe hier mal eine Auswahl zusammengestellt. Am besten gleich mal unterschiedliche Westen bestellen oder lieber gleich die Westen im Shop deines Vertrauens anprobieren und die unterschiedlichen Modelle vergleichen.

Links:
http://cgmix.uscg.mil/Equipment/EquipmentSearch.aspx
http://www.evo.com/shop/wake/wakeboard-vests/comp-vests.aspx

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